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Ist Rosé süß?
Der große Irrtum.

Engel & Flamme · 3 Min. Lesezeit
HEAVEN, trockener Rosé von Engel & Flamme, Flasche im Studiolicht
HEAVEN: fruchtig im Geschmack, trocken im Charakter.

Rosé hat ein Image-Problem, und es ist nicht sein eigenes. Die meisten Leute halten ihn für süß. Die meisten Leute irren sich.

Kaum ein Wein wird so oft missverstanden wie Rosé. „Der ist mir zu süß" hört man ständig, oft von Menschen, die seit Jahren keinen guten mehr im Glas hatten. Dabei ist Rosé von Natur aus überhaupt nicht süß. Wie süß oder trocken er ist, entscheidet allein, wie er gemacht wird. Und guter Rosé wird trocken gemacht.

Woher der Süß-Mythos kommt

Der Ruf kommt aus zwei Ecken. Erstens der Discounter-Rosé, der jahrelang billig, grellpink und zuckrig in den Regalen stand und einer ganzen Generation den Geschmack verstellt hat. Zweitens der süße Import aus den USA, der sogenannte Blush oder White Zinfandel, der tatsächlich lieblich ist und bei uns lange als das galt, was Rosé eben sei. Zwei laute Ausnahmen, die den Ruf für alle anderen ruiniert haben. Wer wirklich Süßes im Glas sucht, ist übrigens beim Aperol Spritz besser aufgehoben, der Vergleich steht in Rosé vs. Aperol Spritz.

Wie Rosé überhaupt entsteht

Rosé ist kein Gemisch aus Rot und Weiß, auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält. Er entsteht aus roten Trauben, deren Saft nur kurz Kontakt mit den Schalen hat, ein paar Stunden statt Tage. Daher die Farbe, zart statt tief. Der Zucker in der Traube wird bei der Gärung fast vollständig in Alkohol umgewandelt. Was übrig bleibt, ist trocken. Süß wird ein Wein erst, wenn man die Gärung stoppt oder nachträglich Zucker ins Spiel bringt. Das machen wir nicht.

Rosé ist nicht süß, weil er rosa ist. Er ist trocken, wenn man ihn trocken macht.

Wie trockener Rosé wirklich schmeckt

Ein trockener Rosé wie unser HEAVEN schmeckt nach Frucht, aber ohne Zucker. Denk an rote Beeren, einen Hauch Zitrus, vielleicht Melone oder Pfirsich, und dahinter eine klare, frische Säure, die den Mund sauber hinterlässt. Fruchtig ist eben nicht dasselbe wie süß. Genau das ist der Denkfehler, dem die meisten aufsitzen: Die Frucht riechst und schmeckst du, süß wird der Wein deshalb nicht.

Der beste Beweis ist ein Schluck

Wenn du bisher einen Bogen um Rosé gemacht hast, war es wahrscheinlich der falsche Rosé. Ein trockener vom Bodensee, gut gekühlt, räumt mit dem Vorurteil in Sekunden auf. Ob am Ende trockener Rosé oder ein frischer Weißwein besser zu dir passt, findest du in Rosé oder Weißwein heraus. Und wenn du den Test lieber direkt im Glas machst: HEAVEN steht bereit.

Trocken, nicht süß. Versprochen.

HEAVEN ist ein trockener Rosé vom Bodensee. Probier ihn und vergiss den alten Discounter-Wein.

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Häufige Fragen

Ist Rosé immer süß?

Nein. Rosé ist von Natur aus trocken. Wie süß er ist, hängt allein von der Machart ab. Guter Rosé wie HEAVEN wird trocken ausgebaut, die Frucht bleibt im Geschmack, der Zucker aber nicht.

Was ist der Unterschied zwischen trockenem und süßem Rosé?

Bei trockenem Rosé wird der Traubenzucker bei der Gärung fast vollständig in Alkohol umgewandelt, es bleibt kaum Restzucker. Süßer Rosé entsteht, wenn die Gärung gestoppt oder nachträglich Zucker zugesetzt wird. Trockener Rosé schmeckt fruchtig, aber nicht süß.

Wird Rosé aus Rot- und Weißwein gemischt?

Nein, das ist ein Mythos. Rosé entsteht aus roten Trauben, deren Saft nur kurz Kontakt mit den Schalen hat, daher die zarte Farbe. Beim Qualitätswein wird für Rosé nicht einfach Rot- mit Weißwein gemischt.

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