Der beste Wein für den Tag ist nicht der stärkste. Es ist der, den du am Abend noch magst.
Es gibt diese Nachmittage, die man nicht plant. Man trifft sich auf ein Glas, die Sonne steht gut, jemand macht Musik an, und plötzlich ist es sechs Uhr und keiner will gehen. Genau für diese Stunden haben wir Engel & Flamme gemacht.
Daydrinking hat einen schlechten Ruf, meistens zu Unrecht. Das Problem ist selten der Wein am Nachmittag. Das Problem ist der falsche Wein. Zu schwer, zu warm, zu viel. Nach zwei Gläsern ist der Kopf dicht und der Abend gelaufen. Ein guter Tageswein macht das Gegenteil. Er begleitet, statt zu überrollen.
Süffig ist kein Zufall
Wir haben unsere Weine bewusst leicht und süffig angelegt. HEAVEN, unser Rosé, ist trocken, aber weich. Nichts sticht, nichts kratzt, du willst einfach den nächsten Schluck. HELL, unser Weißwein, ist frisch und klar, mit genug Spannung, dass er über Stunden interessant bleibt.
Süffig heißt bei uns nicht beliebig. Es heißt, dass der Wein so gebaut ist, dass er sich leicht trinkt und trotzdem etwas kann. Das ist deutlich schwerer zu machen als ein Wein, der laut nach Aufmerksamkeit ruft.
Kalt ist die halbe Miete
Der wichtigste Handgriff fürs Daydrinking kostet nichts: kühl halten. Ein Rosé bei acht bis zehn Grad ist frisch, klar und präzise. Derselbe Wein lauwarm wirkt schnell breit. Stell die Flasche in einen Kübel mit Eiswasser, gib eine Prise Salz dazu, und sie bleibt den ganzen Nachmittag auf Temperatur. Mehr dazu haben wir hier aufgeschrieben.
Ein Glas Wasser gehört dazu
Kein Vortrag, nur ein ehrlicher Tipp: Stell dir zwischendurch ein Glas Wasser daneben. Das ist der ganze Trick, warum manche Menschen am Ende eines langen Sommertages noch strahlen und andere nicht. Guter Wein, kühl, mit Wasser dazwischen. So trägt der Nachmittag bis in den Abend. Und wenn der Nachmittag auf einer Wiese stattfindet, steht alles, was sonst noch in die Tasche gehört, in unserer Picknick-Packliste.
Noch nicht durstig? Der Kreis erfährt es zuerst.
