Eine gute Weinschorle ist kein verwässerter Wein. Sie ist die Kunst, einen heißen Tag lang zu machen.
Es gibt Nachmittage, an denen selbst der leichteste Wein pur zu viel ist. 30 Grad, die Sonne bleibt, und der Plan für den Tag lautet ungefähr: gar keiner. Genau dafür wurde die Weinschorle erfunden. Die einzige Frage, die dann noch offen ist: Wie viel Wein, wie viel Sprudel? Hier ist die Antwort, zum Schieben.
Wähl deine Mischung, wir rechnen. Basis: ein 0,25-l-Glas und ein trockener Wein mit ca. 12 % vol.
Halb und halb, der Klassiker. Frisch genug für die Sonne, Wein genug für den Geschmack.
Die Mischverhältnisse auf einen Blick
Falls du lieber liest statt schiebst, hier die drei Mischungen als Tabelle, jeweils für ein 0,25-l-Glas:
| Mischung | Wein : Sprudel | Aufs Glas | Alkohol | Kalorien |
|---|---|---|---|---|
| Leicht | 1 : 2 | 85 ml + 165 ml | ca. 4 % vol | ca. 70 kcal |
| Klassisch | 1 : 1 | 125 ml + 125 ml | ca. 6 % vol | ca. 105 kcal |
| Spritzig | 2 : 1 | 165 ml + 85 ml | ca. 8 % vol | ca. 140 kcal |
Basis der Rechnung: ein trockener Wein mit ca. 12 % vol und rund 85 kcal pro 100 ml. Sprudel bringt weder Zucker noch Kalorien mit, deshalb gilt: je mehr Sprudel, desto leichter das Glas. Die kompletten Zahlen zu purem Wein stehen in unserem Kalorien-Artikel.
Rosé-Schorle ist kein Stilbruch
Sagen wir es einmal in aller Ruhe: Du darfst Rosé mit Sprudel mischen. Nicht heimlich, nicht mit schlechtem Gewissen, sondern als das, was die Schorle ist: der Sommerklassiker. In den deutschen Weinregionen war sie nie verpönt, in der Pfalz hat sie mit dem Dubbeglas sogar ihr eigenes halbes Literglas bekommen. Wer dort Wein macht, mischt ihn auch.
Wichtig ist nur die Basis. Ein süßer Wein wird mit Sprudel schnell klebrig, ein trockener bleibt frisch und klar. HEAVEN, unser trockener Rosé vom Bodensee, ist deshalb eine ziemlich gute Schorlen-Basis: Die Frucht bleibt, die Frische wird mehr, und das Glas leuchtet trotzdem noch rosa in der Sonne.
Drei Handgriffe, die den Unterschied machen
- Beides kalt. Wein und Sprudel kommen aus dem Kühlschrank. Kalter Wein mit lauwarmem Sprudel ergibt eine lauwarme Schorle, da hilft auch das beste Verhältnis nicht. Wie der Wein schnell auf Temperatur kommt, steht in unserem Guide zum richtigen Kühlen.
- Erst Wein, dann Sprudel. So siehst du das Verhältnis im Glas und die Kohlensäure bleibt lebendig, statt beim Umrühren zu verschwinden.
- Eiswürfel? Ehrliche Antwort: verwässern. Wenn beides kalt ist, brauchst du keine. Wenn das Thermometer 34 Grad zeigt, nimm trotzdem welche. Es ist eine Schorle, kein Staatsakt.
Und dann gilt, was für jeden langen Tag im Freien gilt: kleine Schlucke, gute Leute, keine Eile. Warum genau diese leichten Gläser den Nachmittag tragen, haben wir im Artikel zum Daydrinking aufgeschrieben. Die Schorle ist sozusagen dessen entspannteste Ausbaustufe.
Die Basis für deine Schorle.
HEAVEN Rosé, trocken und frisch, gemacht für lange Sommertage.
HEAVEN vormerkenNoch nicht durstig? Der Kreis erfährt es zuerst.
